Bodenoberflächenhärter (Korund)

Technische Produkte
schlagen zemin yüzey sertleştirici (korund)

Es handelt sich um einen zementbasierten Bodenhärter, der Korund und mineralische Zuschlagstoffe enthält und auf frische Beton- und Estrichoberflächen aufgetragen wird. Er schützt die behandelte Fläche vor Stößen und Abrieb.

Anwendungsbereiche

  • Anwendung auf frischen Betonoberflächen, die mechanische Abriebfestigkeit und staubfreies Arbeiten erfordern, z. B. in Bereichen mit mittlerem und hohem Verkehrsaufkommen, Werften und anderen.
  • Innen- und Außenbereiche, einschließlich Lagerhallen, Garagen und Parkplätze.
  • Industriehallen, Werkstätten und Reparaturwerkstätten.

Produktmerkmale

  • Die behandelte Oberfläche ist stoß- und abriebfest.
  • Hochgradig wasserundurchlässig.
  • Verhindert Staubbildung im Beton.
  • Einfach auf tragfähigen Beton aufzutragen.
  • Erhältlich in drei verschiedenen Farben.
  • Enthält Korund-Zuschlagstoffe mit einer spezifischen Korngröße.

Oberflächenvorbereitung

Nach der Vorbereitung der Flächen wird der Beton gegossen. Anschließend wird er mit einer Rüttelplatte verdichtet. Eine abschließende Glättung kann mit einer Holzkelle erfolgen. Der tragfähige Beton in dem Bereich, in dem der Oberflächenhärter (Corund) aufgetragen wird, muss mindestens der Festigkeitsklasse C25 oder 350 entsprechen.

Mischen

Nach dem Einbringen des Materials sollten Nachbehandlungsmittel auf die Oberfläche aufgetragen werden, um eine schnelle Verdunstung des Hydratationswassers zu gewährleisten, Schwindrisse zu vermeiden und Staubbildung zu verhindern. Dehnungsfugen sind spätestens 24 Stunden nach dem Betonieren durch Schneiden von mindestens 4 mm breiten Fugen mit einer Tiefe von einem Drittel der Betondicke herzustellen. Die Fugen sind mit Polyurethan-Dichtstoff abzudichten, um Brüche und Staubbildung zu vermeiden.

Anwendung

Die zu behandelnde Betonoberfläche darf weder zu nass noch zu trocken sein. Ist der Beton zu trocken, verbindet sich der Oberflächenhärter nicht mit dem Beton, und es bildet sich eine Kruste. Wird der Oberflächenhärter auf zu nassem Beton aufgetragen, trennt er sich ab, und die erforderliche Festigkeit und Haltbarkeit werden nicht erreicht. Die Anwendung sollte beginnen, sobald beim Betreten des Betons ein 0,5–1,5 cm tiefer Fußabdruck zurückbleibt. Der Untergrund muss ausreichend feucht sein, um die vom Oberflächenhärter benötigte Feuchtigkeit aufzunehmen. Im Anwendungsbereich werden Säcke mit Oberflächenhärter (Corund) entsprechend der benötigten Menge um die Fundamente herum platziert. Der Härter wird mit einem Handstreuer oder einer Streumaschine gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt. Anschließend wartet man, bis sich das Material durch die Wasseraufnahme aus dem Beton verfärbt. Das homogen verteilte, wasseraufnehmende Material wird mit einer Glättkelle verdichtet und in den Beton eingearbeitet. Bei einem Auftragsvolumen von über 5 kg/m² werden zunächst zwei Drittel des Materials aufgestreut. Nach dem Polieren mit der Scheibe wird das verbleibende Drittel des Materials aufgestreut. Anschließend wird der Poliervorgang mit einer Scheibe wiederholt. Nach dem Grobpolieren erfolgt die Feinpolitur mit feinen Klingeneinstellungen bis zum Erreichen des gewünschten Glanzgrades. Während der Anwendung darf die Oberfläche nicht mit Wasser besprüht werden.

Zu beachtende Punkte

  • Bodenoberflächenhärter dürfen nur von Fachleuten aufgetragen werden.
  • Die Anwendung sollte zwischen +5 °C und +35 °C erfolgen.
  • Nicht auf gefrorenen, auftauenden oder innerhalb von 24 Stunden frostgefährdeten Oberflächen anwenden.

Verpackung

25 kg Kraftpapiersack

Lagerung

Es sollte in der ungeöffneten Originalverpackung an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt und nicht mehr als 10-mal gestapelt werden.