Anwendung
Die Betonoberfläche darf weder zu nass noch zu trocken sein. Ist der Beton zu trocken, verbindet sich der Oberflächenhärter nicht mit dem Beton, und es bildet sich eine Kruste. Wird der Oberflächenhärter auf zu nassem Beton aufgetragen, trennt er sich ab, und die erforderliche Festigkeit und Dauerhaftigkeit werden nicht erreicht. Der Auftrag sollte beginnen, sobald ein 0,5–1,5 cm tiefer Fußabdruck auf dem Beton zurückbleibt. Der Untergrund muss ausreichend feucht sein, um die vom Oberflächenhärter benötigte Feuchtigkeit aufzunehmen. Je nach benötigter Menge werden Säcke mit dem natürlichen Oberflächenhärter um die Betonplatten im Anwendungsbereich platziert. Der Härter wird mit einem Hand- oder Maschinenstreuer gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt. Das Material darf seine Farbe ändern, während es Wasser aus dem Beton aufnimmt. Der gleichmäßig verteilte, sich verfärbende Oberflächenhärter wird anschließend mit einer Kelle verdichtet, um ihn mit dem Beton zu verbinden. Bei einem Auftragsvolumen von über 5 kg/m² werden zunächst 2/3 des Materials verteilt und anschließend mit einer Scheibenkelle aufgetragen. Verteilen Sie anschließend das restliche Drittel und bearbeiten Sie es mit einer Polierscheibe. Nach dem Grobpolieren erfolgt der Feinschliff mit feinen Klingeneinstellungen, bis der gewünschte Glanz erreicht ist. Besprühen Sie die Oberfläche während der Anwendung nicht mit Wasser.